Reise
Ihr werdet sehen, dass der grosteil nur die Reisen beschreibt, weil dort am meisten passiert ist!
Ich habe nun also mein Tagebuch auf meinem Schoss, da ich mich sicher nciht mehr an alles in Datail erinnern kann. Da kann ich gleich mal meinen Tipp da lassen. Wenn ihr eine groessere Reise macht, schreibt Tagebuch. Das ist total lustig und interessant, wenn man das speater liest.
Also fangen wir an:
Am 10 April ging los. Ich erledigte noch einige Sachen , wie Bank, beuchen bei Freundne usw. Danach per indischem Zug nach Delhi. Das ist immer eine Erfahrung und diesesmal war ich der einzige Junge und so musste ich die Siuationen mit den manchmal etwas dummen indischen Jungen/Maennern regeln. Denn so viele auslaendische Maedchen ziehen immer sehr viel Leute an, die einfach nur doof rumstarren. Ich bitte sie meist dann doch bitte weiterzugehen, was meist auch gemacht wird.
Der Zug ereichte Delhi frueh und wir waren froh, dass es der letzte Stop war, denn wir schliefen zu lang.
In Dheli gabs eine grosse Discussion mit einem Taxifahrer, der mit Meter fuhr, aber nicht dahin wo wir wollten. In Delhi muss man da aufpassen, denn die bringen dich zu einem Touristbuero, welches keines ist, bringen dich zu shops, da sie da Geld bekommen, wenn welche etwas kaufen, die er hingebracht hat.
Also wir wollten natuerlich nciht zahlen. Haben wir auch nicht. Nur fuer die Fahrt zum Guesthouse. Da wir die Reise selbst organiesierten, hatten wir Hotels die mit 100Rs nicht so teuer waren. Leider war dann aber auch alles etwas chaotischer.
Das Guesthouse war sehr nett und es gab gutes Essen. Wir bekam ziemlich schnell die Nachricht, dass der Weg nach Leh wieder geschlossen wurde... das war ein schock, aber das schrieb ich ja schon.
Dort trafen wir Denis und seine Eltern, die ich aber ja schon vorher getroffen hatte. Da diese fast nur franzoesisch sprechen, hatte ich mal wieder die moeglichkeit mein Franzoesisch rauszukramen. Dabei viel mir auf, das ich hindi und franz vermische. Liegt wohl daran, dass ich beides nicht wirklich behersche. Denn mit english und deutsch gibts kein oder fast kein Problem.
Da ich Denis ja ne zeit lang nciht gesehen hatte hatten wir beide auch uns einiges zu erzaehlen.
Denis brachte seine Eltern aber erstmal zum Flughafen..
Danach kam Teresa, die Schwester von Michaela, die unsere Begleitperson sein sollte.
Sie ist sehr nett und ich habe mich sofort sehr gut mit ihr verstanden. Danach planten wir die Reise. Ich hatte schon auf der fahr nach Dheli eine davon ueberzeugen koennen, nicht nach srinagar zu fahren, sodass ich wenigsten nciht alleine warten musste. Fuer mich war klar, dass ich nicht gehe. Ich denke das war mal noetig auf seine Eltern zu hoeren.. ne mum/dad??
Die anderen wollten aber noch.
Am naehsten Tag gings schon weiter nach Dharamsala (McLeod Ganj). Das ist ein nettes Stadtchen in den Himalayas. An der Grenze zwischen Kashmir und Himatschal Pradesh.
Doch zuerst nochmal in Dheli in einen grossen Elektronik Market, der vollkommen unter der Erde ist und super gross.
Die Busfahrt dauerte nur 14 Stunden, aber durch unendliche Schlagloecher war es sehr ungemuehtlich. Da wir die letzten Tickts bekommen hatten hatten wir natuerlich die besten Plaetze... ganz hinten, wo man jeden Stein spuert. Wir machten eine Pause, um etwas zu essen. Wir trafe eine Israelin, mit der wir interessante Gespreache hatten. Natuerlich ueber die Situation in Israel. Dann gings weiter. Wir machten uns die Fahrt so konfortabel wie moeglich und es war ok. Am naehsten Tag in Dharamsala um fuenf angekommen.
Tja und wir waren so schlau, das wir nichts vorgebucht hatten. So irrten wir in den fruehen Morgenstunden durch Dharamsala nach der Suche nach einem Platz zum schlafen. Leider war fast alles geschlossen, oder ausgebucht.
Gegen acht fanden wir was wir suchten und sind erstmal schlafen gegangen.
Als ich wieder aufwachte war leben in der Stadt und ich war hin und weg. Die Aussicht, die klate Brise, die Scheebedekten Berge und das beste das ganze war sehr Tibetisch. Klar wenn man weiss wer hier her geflohen ist...
Ich genoss es also hier zu sein und machte mich auf einen langen Spaziergang durch die Stadt. Kurz darauf mit Denis auf Trekking Tour. War nett, aber da die Girls alleine waren sind wir auch schnell wieder zurueck.
Wir holten die Maedchen also ab, kauften Brot, Butter, Gurken und Kaese und sind los. Als wir an eine nette stelle kamen setzten wir uns fuer ein Picnic. Mein erstes in Indien.
Wieder waren wir ne Weile in der Stadt und assen in einem Tibetischem Restaurant zu Abend. Ich ass Momo und eine tibetische nudelsuppe, von der ich den Namen vergessen habe. Beides war super lecker.
Am naehstem Tag ging raus mit Denis und wir kaufen tibetisches Brot, Honig und wieder Kaese Auserdem zwei Schokobroedchen aus einer „german Bakery!“ Ein super Fruehstueck.
Danach gab einen Horrorfilm, der aber in dieser Peaceful Umgebung nicht wirklich seinen zweck erfuellte.
Danach weite Planen. Ich ueberzeugte immer mehr Leute mit Gespreachen und der englischen Uebersetzung des Mails der deutschen Botschaft in Delhi, die ich angeschrieben hatte.
Nach einiger Zeit wollte eigendlich nur noch eine hin und auch nur um zu sagen das sie in Kasmir war. Das wunderte mich sehr... da sie aber nciht alleine dorthin kann, musste sie auch den plan aufgeben.
Denis und ich sind danach wieder mal auf Treckin tour, da wir nicht die ganze zeit im Hotel sein wollten. Wir sind zu einem Wasserfall. Es war ein netter Spaziergang und wir trafen jede Menge interessante Leute. Wie einen Niederlaender, der einen Deutschen Vater hat, aber allein auf einer Spanischen Insel lebt. Er reist aber schon seid langem durch die Welt und bekommt sein Geld durch Strassenmusik in der Schweiz, da die, wie er sagt, am meisten geben.
Am Wasserfall trafen wir Tibetische Jugendliche, die gerade ein Bad nahmen. Wir freundeten uns sofort an und sind mit ihnen, laut singend (Hindi und englisch Songs) zuruck nach Dharamsala. Dort wollten wir eigendlich mit ihnen Basketball spielen und sind nur schnell zum Hotel zurueck um uns umzuziehen.
Dort trafen wir die Maedchen. Alle zusammen in einer etwas traurigen Stimmung. Denis machte sofort den Gag: „Das ist aber eine nette Begruesung.“ Wir wussten ja nichts von der Nachricht.
Sarah musste aus verstaendlichen Gruenden zurueck nach USA. Das schockte mich total....
Ich packte also auch, denn es war fuer mich klar, dass sie die Reise nach Bombay, durch Delhi, Nagpur und Puna (in beiden Staedten hatte sie Sachen), nicht alleine machen sollte.
Denis war fuer die Sicherheit der anderen, die blieben verantwortlich.
Das hoert sich vielleicht etwas doof an, das die Maedchen „Beschuetzer“ brauchen, aber wie wir aus eigenen Erfahrungen wissen ist es nicht gerade sicher fuer Maedchen alleine zu Reisen.
Noch in der selben Stunde hatten wir Not-Bustickets und warem im Bus.
Die Notbustickets gaben uns zwei Plaetze in der Fahrerekabine... wer die indischen Busse kennt, weiss was das bedeutet.
Es war die schlimmste Busfahrt die ich je hatte. Nicht nur wegen den Schlagloechern, sondern auch weil es eng, wegen sieben anderen Leuten dort vorne, laut, durch den Motor und viel zu warm war.
Dazu kam noch , dass sich der Fahrer sich jede halbe Stunde ne Zigarette anzuendete, was die Luft nciht gerade verbesserte. Ich sang Gute Nacht Lieder wie „Die Bluehmelein sie schlafen“, um sie sum schlafen zu bringen. Es half und sie schlief. Ich nicht.
Als wir in Delhi ankamen, hatte ich Schirfwunden am Ruecken und war muede. Dennoch bin ich, nachdem ich Sarah in ein Guest House gebracht hatte, damit sie sich ausruhen konnte, zum Bahnhof um per Touristcounter Tickets zu bekommen.
Tja aber wenn man mal Auslaender sein will, gehts nciht.
Der Mann am Schalter war super unfreundlich und schrei mich an. If i give you the Tickets, the Tourist dont get any! Was war das Problem? Ich war schon laenger als 6 Monate in Indien und galt so angeblich als Inder.
Also zum normal Reservation Office. Ich fuellte die Form aus und sass geachlagenden 4 Stunden bis ich an den Schalter kam. Gut das es morgens war, so bekam ich ueber Tatkal noch am selben Tag Tickets nach Nagpur.
Ich traf auch einen Deutschen, der mir die wartezeit am ende etwas ertreaglicher machte.
Ich bin also zuruck und holte Sarah ab.
Wir beide sind zum Zug und es ging in Richtung Nagpur. Ich war super muede und legte mich fuer ne Stunde schlafen. Da es aber viel zu heiss war, war das nciht moeglich. Als sich alle hinlegten, unterhielt ich mich noch lange mit ihr und wollte schlafen.
In Nagpur organisierte ich ihr ein treffen mit einer Freundin und ich selber bin, na wohin wohl, ins Reservation office.
Aber auch hier kein Glueck und deswegen Waitinglist nach Varanasi gebucht.
Fuer Sarah gabs die Moeglichkeit per Bus. Also zur Busstation und Ticket nach Puna gekauft. Auf einem Ladies Seat. Die sind sicher, denn hier in Nagpur mussten wir uns trennen.
Wie sich heraustellte musste sie aber zuerst nach Jalgaon, da sie ein „Exit Permit“ von der Polizei benoetigt, wo sie regestriert war.
Also wieder zur Busstation und versucht das Ticket zu cancelln, was mich auch wieder in rage brachte, da sie das nciht machen wollten. Schliesslich bekam ich 50% vom Preis zurueck.
Ich bekam ein anderes Ticket, natuerlich nicht im selben Office, nach Jalgaon, nur etwas spaeter am Abend.
Wir sind also am Abend zu R.K, wo der Bus einen kleinen Stop machen sollte.
Tja da aber der Bus verspaetung hatte lief das ganze so ab:
Bus kam, Sarah rein, Bus weg. Da dies alles in hurry verlief konnte ich ihr nur ein schnelles GOOD BYE hinterherrufen. Das war schlimmer als in jedem schlechten Holly/Bollywoodfilm. Ich habe und werde sie warscheinlich ja nicht wiedersehen. Fuer die naehste Zeit aufjedenfall.
Ich war jedoch zu muede mich aufzuregen, bin nach Hause und ins Bett. Ich schlief ohne weiteren Probleme ein.
Jedoch musste ich wieder frueh raus, um meinen Zug nach Varanasi zu bekommen.
Ich war ja auf Waitinglist und so war ich etwas aufgeregt, was ich nun machen soll.
Ich fand einen Platz an einer Tuer nahe der 3Ac class. Dort konnte ich jedoch cniht bleiben. Also zwischen GC (General Compartment) und 2nd sleeper einen Platz gefunden. Dort hatte ich eigendlich keine Probleme. Ich konnte sogar drei Stunden auf meinem Gepaeck schafen. Nur essen konnte ich cnihts, da ich dachte das mein Platz weg ist, wenn ich zuruck komme.
Ich dachte schon, so schlimm ist WL gar nciht. Aber Indien ist nciht Indien, wenn sich cniht von einer sekunde auf die andere sich alles aendern kann. Es kamen andere Leute, setzen sich um mich und fingen an zu trinken.
Aber ich bin in Indien sehr viel geduldiger geworden und so nahm ich das in kauf.
Ich traf eine Gujarat Familie, die mir etwas Essen anbot. Ja Gujarat Familien haben immer genug zu essen. (An Andreas: Genau wie du es immer beschrieben hast. 7 Bags 4 davon fuer essen)
Sie boten mir auch ein upper Birth (Liege) an auf der ich mich hinlegte. Also ich aufwachte, war der Zug leer.
Ich rief die anderen an um ihren Standort zu finden.
Gut das sie ein Guest House genommen haben, welches einen Namen hat, wie 5 andere Guest Haeuser.
Nach dreien fand ich sie aber schon.
Varanasi war super. Eine sehr interessante Stadt mit all den Ghats usw. Super Fotos sind entstanden und ich war froh, das wenigstens eine kleine Ecke von meinem LCD noch sichtbar ist.
Was wir in Varanasi gemacht haben ist ncihts besonderes. Wir sind einfach rumgelaufen und haben die kleinen Gassen und so genossen.
Auserderm ahben wir eine Tour per Boot auf dem Ganges gemacht.
Auch haben wir die Ghats am Morgen besucht, was das beste ist was ich je gesehen habe. Das Licht, die Stimmung , einfach unbeschreiblich. So stellen sich die meisten glaube ich Indien vor.
Von Varanasi gings per Zug nach Darjeeling, das heisst nciht ganz, da New Jalpaiguri die naehste Station, die mit dem normalen Zug zu ereichen ist.
Von dort kann man mit einem kleinen „Spielzeugzug“ die restlichen 4 Stunden fahren.
Wir besorgten uns aber einen Jeep und sind los. Schon der Essensstop war perfekt. Mit Kerzenschein und Momos.
Dieses mal hatten wir ein Guest Hous angerufen, die auf uns warteten.
Das Haus war sehr nett und man lebte mit einer Familie zusammen. Das machte das ganze um so netter.
Sie machten super Spring Roll und ich hatte meinen ersten Darjeeling Tee. Das ist der beste tee der Welt!
Darjeeling hat schoene Teeplantagen, in denen wir die naehsten Tage getreckt sind.
Auserdem hat Denis dort seinen Geb gefeiert. Das war lustig und sehr nett.
Von Darjeeling sind wir, wieder per Bus, nach Kalkutta.
Wir sind mit einem Governmentbus gefahren, der zu meinem erstaunen sehr gute ausgestattet war.
Wir ereichten Kalkutta am Morgen.
Wir waren super dreckig und nahmen alle erstmal ein Bad im „Red Shiel Salvation Army Guest House.“
Danach Fruechstuck und local sightseeing. Das indische Museum, die Howra Bridge, die universitaet der Bahnhof, welcher der groesste in Indien ist und andere Sachen.
Kalkutta war super humid, aber nicht zu heiss, dennoch schwitzt man wie bloede und ich habe zweimal pro Tag meine Klamotten wecheln muessen!
Danach gings zurueck nach Nagpur... diese Zugfahrt war zum glueck ohne besondere vorkommnisse....
Was dann in Nagpur so passiert ist koennt ihr weiter unten lesen ;)

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